Darum wird das Thema Eid ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Für viele Kinder hierzulande ist Eid das grösste Fest des Jahres. Nach dem Ramadan, dem Monat, in dem die Erwachsenen der Familie oft von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang fasten, kommt der Tag mit neuen Kleidern, dem Morgengebet, Besuchen bei der Verwandtschaft und Tischen voller Süssigkeiten. Die Kinder bekommen oft kleine Geschenke oder Geld. Ein Buch über Eid zeigt dem Kind sein eigenes Fest so selbstverständlich wie Weihnachten oder Ostern. Es bedeutet etwas, sich selbst und die eigenen Traditionen in einem Bilderbuch wiederzufinden, und das Buch kann auch Freundinnen und Freunden erklären, was Eid ist.
Vom letzten Fastenabend bis zum Fest
Eine Eid-Geschichte kann am Abend davor beginnen, wenn die Familie auf die Nachricht wartet, dass die schmale Sichel des Neumonds gesehen wurde und der Fastenmonat vorbei ist. Dann kommt der Morgen: waschen, die neuen Kleider anziehen, vielleicht der Weg zur Moschee. Die Bilder können sich mit allem füllen, was den Tag festlich macht – in manchen Familien Henna auf den Händen, Lichterketten im Fenster und ein Tisch, der für viel mehr Leute gedeckt ist als sonst.
Im Lauf des Tages kann das Kind eine Aufgabe bekommen – beim Essen helfen, ein verschwundenes Geschenk wiederfinden oder dafür sorgen, dass auch die Nachbarin, die allein ist, mitfeiern kann. Bei Eid geht es viel ums Teilen, und genau das kann das Herz des Buches werden.
Euer Eid
Eid wird auf viele Arten gefeiert, je nachdem, wo die Familie ihre Wurzeln hat und wie sie lebt. Schreib hinein, was zu euch gehört: welche Gerichte auf dem Tisch stehen, welche Sprachen man hört, welche Verwandten ihr besucht, ob das Kind Eidi bekommt – Geld oder Geschenke – und von wem. Grosseltern, Cousins und Geschwister können auf den Bildern neben dem Kind stehen. Hat das Kind beim Iftar geholfen, der Mahlzeit, mit der das Fasten des Tages gebrochen wird, kann es dafür eine eigene Szene bekommen.
Soll das Buch vom Opferfest Eid al-Adha statt vom Fastenbrechen Eid al-Fitr erzählen, schreib es dazu, damit die Geschichte dem richtigen Fest folgt.
Zwei Feste, jedes Jahr etwas früher
Es gibt zwei Eid-Feste. Eid al-Fitr beendet den Ramadan, und Eid al-Adha, das Opferfest, wird etwa zwei Monate später gefeiert. Beide richten sich nach dem islamischen Mondkalender und rücken deshalb jedes Jahr um ungefähr elf Tage nach vorn. In ein paar Jahren kann Eid also mitten in den Sommer fallen und später mitten in den Winter.
Für kleine Kinder reichen Lichter, Essen und Umarmungen im Buch. Etwas grössere Kinder können den ganzen Tag mitverfolgen, und Schulkinder dürfen vor dem Fest am Abend ein Rätsel lösen. Frag hinterher, was dein Kind einem Freund oder einer Freundin über Eid erzählen würde.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über Eid wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Grosseltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Du wachst noch vor dem Wecker auf, denn heute ist Eid. Die Kleider liegen seit gestern Abend auf dem Stuhl bereit, neu und raschelnd, und bis jetzt durftest du sie nicht anfassen. Aus der Küche hörst du Lachen und das Klirren von Tassen, und es duftet nach Kardamom und frisch Gebackenem. Jemand hat eine Schale mit Datteln auf den Tisch gestellt. „Eid Mubarak“, sagen die Erwachsenen und umarmen dich, einer nach dem anderen, bis dir fast die Luft wegbleibt. Nach dem Morgengebet wollt ihr die Verwandten besuchen. Doch als du im Flur deine Schuhe anziehen willst, merkst du, dass etwas fehlt. Das kleine Säckchen mit Süssigkeiten für deine Cousins und Cousinen, für das du wochenlang gespart hast, ist weg. Und auf dem Boden führt eine Spur aus Krümeln unter der Tür zur Abstellkammer hindurch.










