Darum wird das Thema Mit Gefühlen umgehen ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Kinder fühlen genauso stark wie Erwachsene, haben aber weniger Worte dafür. Wut kann sich anfühlen wie Hitze im Bauch, Sorge wie ein Kloss im Hals, Freude wie der Drang zu hüpfen. Ein Buch über die eigenen Gefühle gibt deinem Kind Bilder und Worte für das, was in ihm passiert. Wenn es sich in der Geschichte Freude, Trauer, Wut und Angst begegnen sieht und merkt, dass man jedes Gefühl fühlen kann, ohne dass etwas Schlimmes geschieht, erkennt es die Gefühle beim nächsten Mal ein wenig leichter wieder.
Eine Reise durchs Haus der Gefühle
Die Geschichte kann dein Kind ein Gefühl nach dem anderen besuchen lassen, um zu sehen, was jedes will. Die Freude will teilen. Die Traurigkeit will getröstet werden. Die Wut sagt, dass etwas ungerecht ist, und die Angst will beschützen. Dein Kind kann der wütenden Gestalt beim Atmen helfen, sich still neben die traurige setzen und merken, dass zwei Gefühle gleichzeitig da sein können, so wie man sich vor einer Geburtstagsfeier freut und zugleich nervös ist. Vielleicht ist es am Ende die Angst, die den Weg aus dem Haus zeigt, denn sie hat die ganze Zeit alles im Blick behalten.
Worte, die zu deinem Kind passen
Überleg, welche Momente bei euch zu Hause oft Gefühle wecken, und schreib ein paar davon auf: das Abgeben in der Kita, beim Spielen zu verlieren, ein Freund, der wegzieht. Nimm gern die Worte, die dein Kind selbst für seine Gefühle hat, und lass einen vertrauten Erwachsenen, einen grossen Bruder oder die Katze mit dabei sein. Das Buch muss nichts lösen. Es kann einfach zeigen, dass sich alle manchmal so fühlen.
Für die Jüngsten reichen Gesichter und einfache Wörter: froh, traurig, wütend. Kindergartenkinder erkennen das Abgeben, Geburtstagsfeiern und Streit um Spielzeug wieder, mit einer ruhigen Wende am Ende. Sechsjährige können darüber nachdenken, warum ein Gefühl kam und was es wollte, und Zehnjährige lesen auch über Gefühle, die schwerer zu entwirren sind, wie Scham oder Neid. Nimmt bei euch vor allem die Wut viel Raum ein, gibt es auch das Thema Trotzanfälle.
Wo wohnt das Gefühl im Körper?
Ein leichtes Gespräch nach dem Lesen: Fragt, wo im Körper ein Gefühl sitzt. Freude kitzelt vielleicht in den Beinen, Sorge drückt im Bauch, und Wut macht die Hände heiss. Malt zusammen einen einfachen Körper und färbt die Stellen aus. Es gibt keine falschen Antworten, und das Bild deines Kindes sagt oft mehr als Worte. Schneidet danach Grimassen vor dem Spiegel: Wie sieht wütend aus, und wie sieht überrascht aus?
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über das Verstehen der eigenen Gefühle wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Grosseltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Du wachst in einem Raum auf, dessen Wände verschiedene Farben haben. Eine ist gelb und warm, eine blau wie das Meer an einem Regentag. Die dritte ist rot, und die vierte ist grau und ein bisschen neblig. In jeder Wand ist eine Tür. Vor der gelben sitzt eine kleine Gestalt und hüpft auf und ab. „Komm zu mir rein“, sagt sie und lacht, dass es nur so blubbert. An der blauen Tür sitzt eine andere und wischt sich mit dem Ärmel die Augen. An der roten stampft jemand mit den Füssen und faucht. Und die graue Tür steht einen Spalt offen, aber wer dort wohnt, traut sich nicht herauszuschauen. Du bleibst mitten im Raum stehen. Da ertönt eine Stimme aus allen vier Türen zugleich: „Wen von uns besuchst du zuerst?“










