Darum wird das Thema Im Wald ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Der Wald ist ein Spielplatz ohne Zaun. Da gibt es Steine zum Klettern, Baumstämme zum Balancieren, Ameisenhaufen, die man aus sicherem Abstand beobachtet, und Pfade, die irgendwohin führen, wo man noch nie war. Viele Kinder kennen den Wald von den Waldtagen im Kindergarten oder von Sonntagsspaziergängen mit Thermoskanne. In einer Waldgeschichte findet das Kind selbst den Weg, liest die Spuren und versteht, was da hinter der Tanne raschelt. Sie passt zu Kindern, die ohnehin am liebsten draussen sind, und zu Kindern, die ein bisschen Lockruf brauchen, um in die Stiefel zu steigen.
Pfade, Spuren und grosse Steine
In einem Waldbuch kann das Kind Rehspuren bis zu einer Lichtung folgen, auf der lange niemand mehr war. Es kann Heidelbeeren pflücken, bis die Finger lila sind, oder einen Bach finden und einen Damm aus Steinen bauen. Es kann sich kurz verlaufen und sich daran erinnern, dem Wasser bergab zurück zum Weg zu folgen. Und es kann an einer Grillstelle enden, mit Stockbrot über dem Feuer, das knistert und knackt.
Der Wald hat auch viel Platz für ein wenig Zauber: ein Stein, der aussieht wie ein Troll, ein Baumstumpf mit einer Tür, ein Eichhörnchenkobel, in dem jemand seinen Schal vergessen hat. Das Kind kann auf dem Boden eine Hütte aus Ästen bauen oder noch höher hinaus in ein Baumhaus klettern.
Euer Wald, mit euren Bäumen
Jeder hat seinen eigenen Wald, auch wenn es nur ein Wäldchen hinter der Schule ist. Erzähl von dem Ort, an den ihr immer geht: dem Stein mit eigenem Namen, der Tanne, die der Sturm umgeworfen hat, dem Bach, an dem die Stiefel jedes Mal nass werden. Schreib auf, wer dabei ist – die Kindergartengruppe, ein Opa, der Pilze sammelt, der Hund, der vorausrennt – und was im Rucksack steckt. Hat das Kind etwas Besonderes gefunden, eine Feder etwa oder das Gerippe eines Blattes, kann genau das zum Schatz des Buchs werden.
Nach dem Lesen auf Entdeckungstour
Wer noch keine drei ist, erlebt den Wald mit den Händen: weich, rau, nass, kalt. Im Kindergartenalter wird es ein Spaziergang mit einem kleinen Rätsel unterwegs. Ein Achtjähriges kann einer Fährte folgen und mit den Tieren sprechen, denen es begegnet. Für die ältesten Leser kann es eine Nacht im Zelt werden, mit Geräuschen, die man nicht kennt, und einem Mut, der wächst.
Nehmt das Buch mit nach draussen und sucht, wovon ihr gelesen habt. Findet ihr einen Baumstumpf, könnt ihr gemeinsam die Jahresringe zählen – jeder Ring steht ungefähr für ein Jahr im Leben des Baums. Und sprecht darüber, dass der Wald für alle da ist, man die Tiere aber nicht stört und nichts kaputt macht, was dort wächst.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über den Wald wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Grosseltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Du steigst über einen umgestürzten Baum mit aufgerichtetem Wurzelteller und landest an einem Ort, an dem du noch nie warst. Hier ist es auf eine andere Art still als zu Hause. Keine Autos, keine Stimmen, nur ein leises Rauschen hoch oben in den Baumkronen. Der Boden ist weich und federt unter den Stiefeln. Es duftet nach Harz und nassem Laub. Irgendwo trommelt ein Specht, ein schneller Wirbel und dann eine Pause. Du hockst dich an einen grossen Stein, um deinen Schuh zuzubinden. Da siehst du sie: kleine Spuren in der feuchten Erde, vier Zehen und ein runder Ballen, die geradewegs zum Stein führen und dort aufhören. Du beugst dich näher heran. Unter dem Stein ist ein Loch, und aus dem Loch kommt eine Stimme. „Endlich“, sagt sie. „Ich habe so lange auf jemanden gewartet, der Spuren lesen kann.“










