Darum wird das Thema Eifersucht ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
Eifersucht ist ein Gefühl, für das sich viele Kinder schämen, obwohl alle es kennen. Es fühlt sich ungerecht an, wenn das Geschwisterkind mehr Aufmerksamkeit bekommt, die Freundin ein neues Fahrrad hat oder jemand anderes zuerst gewählt wird. In einem Buch über Eifersucht fühlt dein Kind als Hauptfigur genau so, ohne dafür verurteilt zu werden. Die Geschichte kann zeigen, woher das Gefühl kommt, was es sagen will und wie daraus etwas anderes werden kann. Das öffnet die Tür zu einem Gespräch über etwas, das man sonst vor allem an beleidigten Gesichtern sieht.
Wenn jemand anderes bekommt, was man selbst will
Ein Buch über Eifersucht kann von einem Geschwisterkind erzählen, das ein Geschenk bekommt, von einer Freundin, die im Fussball die Beste ist, oder von einem neuen Kind in der Klasse, mit dem alle spielen wollen. Die Hauptfigur kann etwas Dummes sagen und es bereuen, entdecken, dass das andere Kind auch auf etwas eifersüchtig ist, sich etwas zum gemeinsamen Spielen ausdenken oder etwas finden, das ganz ihr eigenes ist. Wichtig ist, dass das Gefühl da sein darf und die Hauptfigur dadurch kein schlechter Mensch wird. Manchmal scheint ein Erwachsener mehr Zeit für jemand anderen zu haben, und auch davon kann das Buch erzählen.
Nah an der Wirklichkeit, aber nicht zu nah
Dreht sich die Eifersucht zu Hause um ein Geschwisterkind, kann das Buch davon erzählen, aber mit einer Wendung, die beide Kinder stärkt. Schreib auf, was dein Kind gut kann und gern mag und mit wem es seinen Alltag teilt. Es kann auch passen, dass in der Geschichte einmal jemand anderes dein Kind beneidet. Die Botschaften Teilen und Freundschaft liegen nahe. Ist gerade ein kleines Geschwisterchen angekommen, gibt es das Thema Grosse Geschwister.
Kleine Kinder verstehen „ich bin dran“ und „du bist dran“, und ein kurzes Buch übers Warten, bis man an der Reihe ist, hilft schon viel. Im Kindergartenalter geht es oft um Spielzeug und darum, wer auf dem Schoss sitzen darf. Bei Sechsjährigen kann sich die Eifersucht darum drehen, der Beste zu sein oder gewählt zu werden, und Zehnjährige lesen davon, sich mit anderen zu vergleichen – und davon, dass der Erfolg eines anderen einem selbst nichts wegnimmt.
Grün vor Neid
Im Deutschen sagt man, jemand sei grün oder gelb vor Neid. Frag dein Kind, welche Farbe das Gefühl für es hätte und wie es sich anfühlt. Sprecht dann darüber, was die Figur im Buch mit ihrem Gefühl gemacht hat und ob dein Kind selbst etwas hat, das sich jemand anderes vielleicht wünscht. Spielt danach gern ein Spiel und gratuliert dem, der gewinnt, wer es auch ist.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über Eifersucht wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Grosseltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Alle stehen im Kreis um Jonas' neuen Drachen. Er ist rot und gelb, mit einem langen Schwanz aus Stoffbändern, und wenn der Wind ihn packt, steigt er so hoch, dass man blinzeln muss. „Den hab ich von meiner Tante“, sagt Jonas. Alle finden, dass es der schönste Drachen ist, den sie je gesehen haben. Du hältst deine eigene Schnur fest. Dein Drachen ist alt und hat ein Stück Klebeband an einer Ecke. Meistens hängt er nur schlaff herunter. In deiner Brust kribbelt etwas, etwas Spitzes und Saures. Fast wünschst du dir, dass sich Jonas' Drachen in einem Baum verheddert, und du schämst dich ein bisschen dafür. Genau da ruckt es an deiner Schnur, kräftig, als wollte jemand am anderen Ende etwas sagen. Du schaust hoch. Dein Drachen hat angefangen zu steigen, direkt auf eine Wolke zu, die ganz seltsam aussieht.










