Darum wird das Thema Schulanfang ein gutes Buch
Ein Abenteuer, das zum Kind passt
In die Schule zu kommen ist einer der ersten grossen Übergänge, bei denen das Kind selbst versteht, dass es gerade einen durchmacht. Neue Erwachsene, neue Regeln, Pausen auf einem grossen Schulhof und vielleicht eine Klasse, in der man niemanden kennt. Viele Kinder freuen sich und sorgen sich gleichzeitig, manchmal am selben Abend. Ein Buch, in dem das Kind den ersten Tag schon geschafft hat – die Jacke an den Haken gehängt, seinen Platz gefunden, in der Pause mitgespielt –, macht das Unbekannte ein Stück vertrauter. Es gibt euch ausserdem etwas, worüber ihr in Ruhe sprechen könnt, bevor es so weit ist.
Der erste Tag, Stunde für Stunde
Ein Buch zum Schulanfang kann dem Tag in der Reihenfolge folgen, in der er meistens abläuft. Das Kind hängt seine Jacke auf, findet seinen Platz und sagt im Stuhlkreis seinen Namen. Es gibt ein Spiel mit Zahlen oder Buchstaben und dann Pause, in der sich das Kind traut, jemanden am Klettergerüst zu fragen, ob es mitspielen mag. Isst das Kind in der Schule zu Mittag, kann die Mensa ein eigenes kleines Abenteuer werden, mit Tablett, Besteck und einem grossen Topf Kartoffeln. Der Tag kann im Hort oder in der Nachmittagsbetreuung enden oder damit, dass jemand abholt und fragt, wie es war.
Das meiste, was an einem ersten Schultag passiert, ist ganz alltäglich. Gerade deshalb hilft es, es vorher gesehen zu haben, mit sich selbst in der Hauptrolle.
Eure Schule, eure Namen
Je mehr das Buch dem echten Tag ähnelt, desto mehr kann es bewirken. Schreib den Namen der Schule und der Lehrerin oder des Lehrers auf, wenn ihr ihn schon wisst, und den Schulweg – am Kiosk vorbei, über die Brücke, den Radweg entlang. Kommt ein Freund oder eine Freundin aus dem Kindergarten gleichzeitig in die Schule, kann er oder sie in der Geschichte mitkommen. Hat das Kind ein älteres Geschwisterkind an derselben Schule, wird das ganz selbstverständlich zum Wegweiser. Habt ihr zusammen eine Schultüte gebastelt, darf auch sie mit hinein. Gibt es etwas, das Sorgen macht, etwa der grosse Schulhof oder die Mensa, kann es eine eigene Seite bekommen, auf der alles gut geht.
Ein Gespräch davor und danach
Das Thema passt zu mehreren Altersstufen. Derselbe ruhige Aufbau funktioniert für ein Zweijähriges vor dem Start in der Kita. Kindergartenkinder, die bald in die Schule kommen, bekommen einen klaren, sicheren Tag. Mit 6–9 Jahren bekommt das Buch Dialoge und eine kleine Herausforderung, etwa nach der Pause den Weg zurück ins Klassenzimmer zu finden. Ältere Kinder wechseln vielleicht die Schule oder kommen in eine neue Klasse, und dann hat das Buch Platz für mehr Gedanken und Gefühle.
Geht den Schulweg einen Tag vor dem Start gemeinsam ab und sucht nach Dingen, die ihr im Buch gesehen habt. Frag, was das Kind glaubt, was als Erstes passiert, und worauf es sich am meisten freut. Mehr über genau den ersten Tag findet ihr in der Idee Der erste Schultag.
Dein Kind ist der Held
Du gibst Name, Alter und Vorlieben des Kindes ein und lädst ein Foto hoch. Die Geschichte über den Schulanfang wird für genau dein Kind geschrieben, und die dreizehn Bilder und das Cover werden nach dem Foto im Stil deiner Wahl gezeichnet. Geschwister, Eltern, Grosseltern oder das Haustier können mitkommen, bis zu fünf Figuren. Möchtest du etwas einbauen, das zuletzt passiert ist, eine Reise oder einen verlorenen Zahn, schreib es auf, dann wird es eingewoben.
Vom E-Book zum gebundenen Buch
Das E-Book ist wenige Minuten nach der Zahlung fertig. Lies es, ändere den Text und fordere neue Bilder an, bis du zufrieden bist. Dann bestellst du es als gebundenes Buch in A4, gedruckt und zu dir nach Hause geschickt oder als Geschenk direkt an das Kind. Füge gern das Hörbuch oder die Ausmalbilder hinzu. Buch erstellen oder mehr zu den Preisen lesen. Möchtest du sehen, wie ein fertiges Buch aussieht, bevor du dich entscheidest? Blättere in unseren Beispielbüchern.
So könnte die Geschichte beginnen
Am Abend vorher hast du alles zweimal eingepackt. Das Federmäppchen, den Turnbeutel und eine Banane, die Mama ganz unten hineingelegt hat. Die Schuhe stehen an der Tür, die Spitzen in die richtige Richtung. Am Morgen ist die Luft kühl und klar, und am Zaun rund um den Schulhof riecht es nach frisch gemähtem Gras. Da stehen so viele Kinder. Manche sind gross, viel grösser als du. Jemand schaukelt hoch, jemand weint ein bisschen, jemand ruft einen Namen, der nicht deiner ist. Du hältst Papas Hand ganz fest. Da kommt eine Erwachsene mit einer Liste und einer freundlichen Stimme. „Kommst du zu mir in die Klasse?“, fragt sie und liest deinen Namen vor, richtig ausgesprochen. Ihr geht zusammen hinein. Am Haken ganz hinten im Flur klebt schon ein Zettel mit deinem Namen. Und auf der Ablage darüber liegt ein kleines Päckchen, in braunes Papier gewickelt und mit einer Schnur zugebunden.










